News - Veranstaltung

zur Busfahrt der Antifa Saar / Projekt AK wird es am Dienstag den 9. Februar ein Vorbereitungstreffen in Saarbrücken geben. Wer Karten kaufen möchte (20€ + Soli) oder dies schon getan hat, sollte sich unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it über den genauen Ort und die Uhrzeit informieren. Auf diesem Treffen werden wichtige Infos rund um die Fahrt nach Dresden besprochen.

 

Am heutigen Tag (4. Februar) wurde eine Antifaschistin aus dem Neunkircher Umfeld, die ihrem Freund einen Besuch abstatten wollte, von einer unbekannten Frau angesprochen. Diese gab sich als Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes zu erkennen und behauptete, dass sie schon öfter versucht hätte ihr einen Besuch abzustatten. Sie erkundigte sich ob die besagte Antifaschistin "in der Szene aktiv" sei. Diese ließ sich jedoch auf kein Gespräch ein und ging weg.

Die Frau war etwa 30-40 Jahre alt, hat blonde Haare und eine durchschnittliche Figur.

Die Tatsache, dass sie auf der Straße außerhalb ihres Wohnorts angequatscht wurde lässt darauf schließen, dass die Mitarbeitern des Verfassungsschutz ihr schon seit einiger Zeit folgte.
Die Entscheidung sich auf kein Gespräch mit dem Verfassungsschutz einzulassen war die einzig Richtige!

Die vom Verfassungschutz immer wieder gestellten "Gesprächsangebote" dienen nichts anderem, als dem Ziel, linke Strukturen und antifaschistische Gruppen zu unterwandern, auszuspähen und die an antifaschistischer Arbeit Beteiligten zu kriminalisieren.

Da der Verfasungsschutz nachweislich an der Aufrechterhaltung rechter Strukturen beteiligt ist und immer wieder versucht, aktive AntifaschistInnen in ihrer Arbeit zu hindern und sie als "Extremisten" zu diskreditieren, fordern wir die konsequente Auflösung dieses Geheimdienstes.

 
News - Texte

Vor kurzem erschien die sehr lesenswerte Broschüre "Dunkelfeld - Recherchen in extrem rechten Lebenswelten rund um Rhein-Main", herausgegeben vom Verein argumente. netzwerk antirassistischer bildung e.V., dem Bildungswerk Anna Seghers e.V. aus Wiesbaden und dem Antifaschistischen Infobüro Rhein-Main.
Auf 144 Seiten werden die extreme Rechte und ihre Strukturen in und um Frankfurt/Main bis nach Mittelhessen und das angrenzende Rheinland-Pfalz beschrieben.

Die Broschüre kann für 6 € unter http://www.argumente-netzwerk.de/ oder an unserem Infotisch erworben werden.

Titel Dunkelfeld-Broschüre

In den Regionen rund um das Rhein-Main-Gebiet lässt sich schon seit Jahren eine Verfestigung extrem rechter Strukturen beobachten. In manchen Gegenden ist eine rechte Alltagskultur für Jugendliche fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Der Einstieg in das rechte Umfeld und die Ausprägung rechter Weltbilder verläuft oft nach einem ähnlichen Muster. Ziel der Publikation ist es, beispielhaft verschiedene Erscheinungsformen der extremen Rechten darzustellen und zu analysieren. Dazu unternehmen die AutorInnen zum Beispiel eine Reise von Wiesbaden nach Limburg, die durch die Orte und Dörfer im »Hinterland« führt und anhand einer ganzen Region die Etablierung einer rechten Alltagskultur beschreibt.

In über 25 Texten, die sich in sechs Kapitel gliedern, werden sowohl die örtlichen und sozialen Umfelder, in denen sich extrem rechte Strukturen entwickeln können, wie auch Handlungsoptionen im Umgang mit extrem rechter Politik und Akteuren beleuchtet und diskutiert.

Dabei werden Kernfragen gestellt wie: Warum wird diese Situation von der Landespolitik weder wahrgenommen noch problematisiert und wie lässt sich dem Schweigen auf politischer Ebene begegnen? Wie können z.B. Bündnisse gegen Rechts mit Aktionen und Aufmärschen in ihrem Ort oder VertreterInnen der extremen Rechten in der Kommunalpolitik umgehen? Wie kann auf die Einflussnahme von Personen mit neonazistischem Hintergrund in Vereinen reagiert werden – welche Möglichkeiten haben SozialarbeiterInnen, die mit extrem rechten Jugendcliquen konfrontiert sind und wie können AussteigerInnen aus der rechten Szene unterstützt und begleitet werden?

Weitere Themen, die in diesem Kontext diskutiert werden: die aktuellen Entwicklungen in der NPD, die Aktivitäten extrem rechter Frauen, die Funktion der mittlerweile verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) sowie das Auftreten der sogenannten Autonomen Nationalisten. Thematisiert wird außerdem: extrem rechte Politik im universitären Bereich, Organisations- und Kommunikationsformen der extremen Rechten in Internet-Communities sowie die Nachfolgestrukturen des verbotenen Blood & Honour-Netzwerks.

Die Betrachtung grundsätzlicher Fragen – z.B. was versteht man unter der viel beschworenen Zivilgesellschaft und warum stellt sich der Begriff Rechtsextremismus problematisch dar – soll die Grundlage bieten zum besseren Verständnis der aufgezeigten Phänomene und Zusammenhängen.

 
News - Demonstration

Wie jedes Jahr werden auch 2010 wieder Nazis am Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten ihren "Trauermarsch" durch Dresden durchführen wollen und dabei in gewohnter Weise ihre geschichtsrevisionistische Täter-Opfer-Umkehr praktizieren.
Zu den Gegenprotesten zum alljährlichen Jammermarsch der Nazis in Dresden am 13. Februar wird die Antifa Saar einen Bus organisieren.

Venceremos-Plakat Dresden
Eine Buskarte kann für 20 Euro ( + Solibeitrag) unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it erworben werden. Die auf der Karte angegebene Infonummer ist ab Mittwoch geschaltet. Über diese können Abfahrtsort und -zeit erfragt werden.
Unter http://www.no-pasaran.mobi/ findet ihr die Mobilisierungsseite des antifaschistischen Aktionsbündnisses "No pasaran" und unter www.dresden-nazifrei.com die Seite des "Nazifrei - Dresden stellt sich quer" Bündnisses.

 
Archiv - Texte

In der aktuellen Ausgabe des Antifaschistischen Infoblatts (Nr. 85, Winter 2009/2010) ist ein Artikel von uns erschienen:

Von NPD bis Hammerskins

Die extreme Rechte an der Saar - ein Kurzüberblick

Die aktuelle Ausgabe des AIBs, die sich schwerpunktmäßig mit der Religiösen Rechten beschäftigt, könnt ihr an unserem Infotisch erwerben.

Der Artikel über die saarländische Rechte ist hier [pdf ~1.4mb] zum Download erhältlich

Titelbild der AIB Nr. 85

 

 

 

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