Antifa Saar / Projekt AK
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Beiträge auf der Startseite 2007

Aktionstag "Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern" - 07.12.2007

NS-Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen - Bundesweiter Aktionstag am 1. Dezember 2007
Pressemitteilung der Antifa Saar / Projekt AK zur Kundgebung - 30.11.2007

Bericht in der Saarbrücker Zeitung mit Informationen zum Massaker in Marzabotto (1.12.2007 (pdf-Datei)

Bericht zur Kundgebung gegen NS-Kriegsverbrecher in Saarbrücken

Bericht von der Kundgebung in der Saarbrücker Zeitung - 3.12.2007 (pdf-Datei)
Seit Jahrzehnten werden die deutschen Kriegsverbrechen von Waffen-SS und Wehrmacht in der BRD totgeschwiegen. Wenig beachtet von der Öffentlichkeit hier finden allerdings seit einigen Jahren vor einigen Militärgerichten in Italien wieder Prozesse gegen ehemalige deutsche Soldaten wegen ihrer Beteiligung an Massakern statt - allein in Italien wurden mehr als 10.000 ZivilistInnen ermordet. Viele der in der BRD lebenden Angeklagten wurden bereits verurteilt, weitere Verfahren sind zur Zeit in der Vorbereitung.
Trotz der Verurteilungen leben die Täter in Deutschland bisher völlig unbehelligt - nicht zuletzt mit Hilfe der Justiz. Ermittlungsverfahren werden mit skandalösen Begründungen eingestellt oder in die Länge gezogen. Die Mörder leben ihren Nachkriegsalltag als „ganz normale alte Männer“ weiter und beziehen ihre Renten.
Am Morgen des 1. Dezember 2007 unterstrichen 25 DemonstrantInnen in Saarbrücken dieses Anliegen vor dem Wohnhaus des in Italien verurteilten NS-Verbrechers Paul Albers, indem sie mehrere hundert Flugblätter in der Nachbarschaft verteilten und italienischen Partisanenlieder sangen. Am frühen Nachmittag nahmen gut 50 Menschen an einer zentralen Kundgebung auf dem Rathausplatz in Saarbrücken teil.

mehr Infos zum Aktionstag und den Verurteilten NS-Kriegsverbrechern unter www.keine-ruhe-org.



NPD-Bundesparteitag im Saarland? - 21.10.2007
25.10.2007 NPD Bundesparteitag abgesagt: Weil sie keinen Saal bekamen, hat die NPD ihren für das kommende Wochenende angekündigten Bundesparteitag auf unbestimmte Zeit verschoben. Sollte der NPD-Parteitag erst im Frühjahr 2008 stattfinden können, so sei auch das Saarland ein möglicher Austragungsort, kündigte ein Sprecher der Nazi-Partei an. Wir dürfen also gespannt sein.
Bericht bei SPIEGEL online
Bericht bei tagesschau.de

24.10.2007 Pressemitteilung: Antifa Saar kündigt Widerstand gegen NPD-Bundesparteitag an

Aktuelle Informationen können unter folgender Infoline abgefragt werden:
0175 – 3219299

Am Wochenende vom 26. bis zum 28. Oktober 2007 will die NPD ihren Bundesparteitag mit ca. 600 Delegierten und Besuchern abhalten. Der Veranstaltungsort wird bisher nicht öffentlich bekannt gegeben, da die NPD zum einen lieber ungestört sein möchte und zum anderen ist sie bis jetzt bei der Objektsuche recht erfolglos. Mehrere Anfragen in verschiedenen Städten wurden abgelehnt. Nach Berichten der tageszeitung taz und der Saarbrücker Zeitung versucht die NPD zur Zeit, Räume im Großraum Saarbrücken zu finden. Nach den guten Erfahrungen, die die Nazi-Partei in der Vergangenheit mit der Anmietung diverser städtischer Hallen hatte, kann man also nicht unbedingt davon ausgehen, dass die NPD im Saarland eine ähnliche Abfuhr wie etwa in Oldenburg bekommen wird.
Unabhängig davon, wo der NPD-Bundesparteitag stattfinden wird, mobilisiert ein bundesweites Antifa-Bündnis zu Gegenprotesten. Alle aktuellen Infos dazu finden sich unter www.nazis-stoppen.mobi. Über Neuigkeiten informieren wir natürlich auch hier auf der Seite der Antifa Saar / Projekt AK, insbesondere wenn der Parteitag tatsächlich im Saarland stattfinden sollte.




Aufruf zu den Demonstrationen in Landau &Mannheim am 3.10.2007
Aktuelles:
Nazis des Aktionsbüros Rhein-Neckar mobilisieren zu einem Aufmarsch am selben Tag in Germersheim (13Uhr) und Speyer (16Uhr). Die Anmeldungen sind klar als Spaltungsversuch und Provokation zu werten. Aber wir lassen uns von den Nazis nicht vorschreiben, wann uns wo wir gegen sie zu demonstrieren haben. Ort und Zeit der Auseinandersetzung bestimmen immer noch wir. Deshalb bleibt es wie geplant: Auf zu den Demos "Gegen Deutschtümelei und Überwachungsstaatlichkeit" in Landau und "Kein Frieden mit Deutschland" in Mannheim!

Anfahrt: Das saarländische Antifa-Bündnis Saarbotage organisiert einen Bus nach Mannheim. Weitere Infos unter www.saarbotage.org

Landau:
Anlässlich des "Tag der Deutschen Einheit" findet am 3. Oktober in Landau eine Demo unter dem Motto "Gegen Deutschtümelei und Überwachungstaatlichkeit" statt. Thematisiert werden das zunehmende Erstarken eines Nationalen Identitätswahns bis hinein in den Mainstream bei gleichzeitiger Ausweitung des Überwachungsapparates bis in den letzten Winkel der Gesellschaft.

Treffpunkt: 11 Uhr - HBF Landau
Der Aufruf kann auf der Homepage der
Antifa Landau gelesen werden.

Mannheim:

Unter dem Motto „Kein Frieden mit Deutschland!“ ruft die AK Antifa Mannheim am und gegen den dritten Oktober zur Demonstration in Mannheim auf.
Alle Infos zur Kampagne, Veranstaltungen, Termine, Texte und vieles mehr findet Ihr auf der Sonderseite.

Treffpunkt: 18 Uhr - Alter Messplatz - Mannheim

Aufruf zur Demonstration "Kein Friede mit Deutschland"
Anfang der 1990er Jahre schwelgte die deutsche Nation im Jubel über die so genannte "Wende". Der 3. Oktober steht dabei als Symbol für die Wiedererlangung nationaler Souveränität nach dem Wegfall letzter alliierter Restriktionen. Zugleich weist er als institutionalisiertes Feiertagsritual auf das sich seit der so genannten „Wiedervereinigung“ abzeichnende gesellschaftliche Projekt hin: Die gemeinsame nationale Formierung einer kapitalistisch zu organisierenden Gesellschaft, die ohne Rassismus als Merkmal der Identitätsstiftung nicht auskommen konnte und kann....



Fotos von der Demo gegen die Schließung des AJZ Homburg - 07.08.2007
Rund 180 Menschen demonstrierten am frühen Nachmittag des 4. August 2007 in der Innenstadt von Homburg/Saar gegen die drohende Schließung des Autonomen Jugendzentrums (AJZ) am Güterbahnhof. Anbei ein paar Impressionen von der Demonstration, weitere Infos und Hintergründe auch auf der Webseite des AJZ Homburg.
Achtet auf weitere Ankündigungen und unterstützt die Leute in Homburg!



Intergalaktische Demonstration für den Erhalt des AJZ Homburg am 4. August 2007
Die Stadt Homburg will das AJZ Homburg, auch bekannt als 'home of hardcore', schließen - vorzeitig und ohne Aussicht auf Ersatzräumlichkeiten, vorgeblich aus baulichen Gründen. Wir rufen dazu auf, sich an den Aktionen zum Erhalt des AJZ zu beteiligen und die Leute vor Ort auf vielfältige Art und Weise zu unterstützen. Daher findet u.a. am kommenden Samstag, 4. August 2007 um 13 Uhr, Homburg Bahnhof eine Demonstration durch die Homburger Innenstadt statt. Abends wird im AJZ mit lecker Essen und tollen Bands gefeiert.
Infos auch auf der Seite vom AJZ: www.ajzhomburg.de

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur Demonstration:

Auf zur intergalaktischen Demo für den Erhalt des AJZ Homburg (Saar)!

Was geht, was ist
Das AJZ in Homburg ist einer der letzten Plätze in der Region, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet sich außerhalb der kapitalistischen Verwertungslogik und ohne Konsumzwänge frei zu entfalten, gemeinsam in einem solidarischen Miteinander Freizeit und Politik für sich und andere zu gestalten.
Mittlerweile am vierten Standort blickt das AJZ auf eine bewegte Geschichte zurück.
Angefangen in der Jugendzentrumsbewegung, mauserte sich die Provinzstadt Homburg bald zu DER Location der Punk und Hardcore- Bewegung im Südwestdeutschen Raum.
Es blieb nicht aus, dass die Politik und die Veranstaltungen des AJZ zu Konflikten mit der Verwaltung führten. Mehrere Schließungsversuche der Stadt und andauernder Widerstand der Nutzerinnen dagegen bestimmten für einige Jahre die Situation in Homburg.

Nun ist das AJZ schon wieder in seiner Existenz bedroht!
Am Donnerstag den 19.07 wurde dem AJZ mitgeteilt, dass das Gebäude wegen angeblichen baulichen Mängel mit sofortiger Wirkung geschlossen werden soll und es auch kein Ersatzgebäude geben wird.
Was darauf folgte, war eine kraftvolle Mobilisierung der AJZlerinnen gegen die Schließung.
Die Jugendliche wiedersetzten sich dem Beschluss und hielten den Regelverkehr aufrecht.
Die Stadtverwaltung war durch die Intensität dieser Gegenwehr so überrascht das sie erst einmal auf die Räumung verzichtete.
Die Strategie der Stadt wandelt sich jetzt dahingehend den Konflikt erst einmal auszusitzen, bis sich die Wellen wieder glätten.
Diese Strategie wird jedoch nicht aufgehen!!
Wir werden dafür sorgen, dass in diese Provinzstadt keine Ruhe mehr einkehrt, bis die Zukunft des AJZ zu unseren Gunsten entschieden ist. Deswegen kommt alle an diesem Wochenende nach Homburg und helft mit dass sie damit nicht durchkommen, weder in Homburg noch anderswo. Denn eine emanzipierte Jugend braucht Freiräume, wo sie selbstbestimmt ihre Zukunft gemeinsam gestalten kann.

Autonome Freiräume erkämpfen und Verteidigen!

Nieder mit Schneidewind, für den Kommunismus!

Squat the universe!


Pressemitteilung zum Nazi-Konzert in Saarbrücken-Schafbrücke - 01.07.2007
Nazikonzert in Saarbrücken – Schafbrücke. Verbotenes Konzert aus Baden-Württemberg kurzfristig ins Saarland verlegt - Polizei duldet verbotene Symbole

Am gestrigen Samstag fand in der Festhalle in Saarbrücken-Schafbrücke ein von der NPD Saar veranstaltetes Konzert mit ca. 300 Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland statt. Ein für gestern in Ulm geplantes Neonazikonzert europäischer Rechtsrock-Bands wurde dort kurzfristig verboten. Ermuntert durch das Entgegenkommen der Saarbrücker Stadtverwaltung und der saarländischen Polizei wurde dieses verbotene Konzert kurzfristig nach Saarbrücken verlegt...



Aufruf zur Demonstration gegen Abschiebeknäste in Ingelheim - 23.06.2007

Die Antifa Saar / Projekt AK ruft gemeinsam mit anderen Gruppen dazu auf, sich an der Demonstration gegen den Abschiebeknast in Ingelheim am Samstag, 23. Juni 2007 zu beteiligen. Zu dieser Demonstration, die von einem breiten, antirassistischen Bündnis (www.abschiebeknast-ingelheim.de) getragen wird, rufen wird gemeinsam mit befreundeten Gruppen mit einem eigenen Aufruf auf.


Aufruf antifaschistischer Gruppen aus Südwest-Deutschland zur Demo in Ingelheim:
Am Samstag, 23. Juni 2007, findet in Ingelheim am Rhein wieder eine Demonstration gegen das dort ansässige Hochsicherheits- Internierungslager, das gemeinsame Abschiebgefängnis von Rheinland-Pfalz und dem Saarland, unter dem Motto "Abschiebehaft abschaffen - Gegen das unmenschliche Migrationsregime von EU und G8" statt. Wir, antifaschistische Gruppen und Initiativen aus dem Südwesten der BRD, haben uns dazu entschlossen, mit einem eigenen Aufruf zu dieser Demonstration aufzurufen...



Why your revolution is no liberation - Neue Broschüre zur Kritik der Anti-Globalisierungsbewegung erschienen

Pünktlich zum Auftakt der Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm hat die Antifa Saar / Projekt AK gemeinsam mit weiteren Gruppen einen Reader veröffentlicht, in dem die inhaltliche Ausrichtung der Anti-Globalisierungsbewegung kritisiert wird. In der 38seitigen Broschüre mit dem Titel „Why your revolution is no liberation!“ sind neben einer einleitenden Stellungnahme der herausgebenden Gruppen sowohl Klassiker der Kritischen Theorie, beispielsweise von Adorno und Horkheimer, als auch in jüngster Zeit entstandene Texte wie beispielsweise von Politikwissenschaftler Stephan Grigat enthalten.

Die Herausgeber richten sich mit dem Reader gegen die aktuell vorherrschenden Analysen der Antiglobalisierungsbewegung, die sich im weitesten Sinne als links und antikapitalistisch artikulieren, und dabei immer wieder lauthals formulieren, eine andere Welt sei möglich. Die Antifa Saar / Projekt AK formuliert ernsthafte Zweifel, dass diese andere Welt besser verfasst sein wird als die Gegenwärtige.


Antifa-Demonstration in Grünstadt am 13.01.2007
Teilweise bis zu 800 AntifaschistInnen haben am Samstag, den 13. Januar 2007 im vorderpfälzischen Grünstadt und Kirchheim gegen das von NPD und freien Kameradschaften genutzte Nazizentrum in Kirchheim demonstriert.

Berichte, Fotos und Videos gibt es unter www.kein-schorle.de.vu.


"Halbmond und Hakenkreuz" - Lesung am 31.01.2007
Mittwoch, 31. Januar 2007 - 20 Uhr
Buchhandlung Hofstätter, Johannisstr. 3, Saarbrücken


Martin Cüppers von der Forschungsstelle Ludwigsburg stellt am 31. Januar sein mit Klaus-Michael Mallmann herausgegebenes Buch "Halbmond und Hakenkreuz - Das 'Dritte Reich', die Araber und Palästina" vor.

Kurzbeschreibung:
Während die Wehrmacht den Zusammenschluss der Afrika- und der Kaukasus-Front in einer Zangenbewegung im Nahen Osten anstrebte, wurden bereits detaillierte Pläne zur Vernichtung der Juden in Palästina ausgearbeitet. Fest einkalkuliert war dabei die Mithilfe der in der Region ansässigen Araber - immerhin hatte sich der Großmufti von Jerusalem, ein Verwandter Arafats, in Berlin mit Hitler getroffen.
Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers schreiben die erste Gesamtdarstellung der Beziehungen zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem arabischen Nahen Osten, ein Verhältnis, das zwischen rassistischer Ideologie, Politik und Religion genügend Raum für Zündstoff lässt, was jedoch in seiner Tragweite bisher kaum erkannt wurde.

Eine Rezension des Buches von Thomas Uwer bei tagesspiegel.de.

Eine Veranstaltung von Antifa Saar / Projekt AK und Heinrich-Böll-Stiftung Saar


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